Natürliche Körperpflege

Natürliche Körperpflege

Körperpflege gehört zum Alltag und erfolgt in den meisten Fällen ganz routiniert und automatisch.

Hört man den Begriff „Körperpflege“, kommen einem viele Assoziationen in den Sinn. Ich möchte an dieser Stelle Körperpflege kurz definieren:

Körperpflege impliziert die Pflege der Haut und ihrer Anhangsgebilde (wie Haare und Nägel) und auch die Zahn- und Mundpflege mit dem Ziel der Verhütung von Krankheiten und die Erhaltung der Gesundheit. Außerdem dient sie der Erhaltung und Steigerung des Wohlbefindens und Attraktivität.
In Kurzform bedeutet das: Man möchte sauber und gesund sein, gut riechen und auf seine Mitmenschen angenehm wirken.

Leider ist es in der heutigen Zeit so, dass wir unseren Körper regelrecht „trainiert“ haben und er somit wirklich auf das eine oder andere Produkt angewiesen ist. Wir machen uns förmlich abhängig und fügen uns der künstlichen Welt. Das klingt im ersten Moment etwas drastisch, aber: Braucht man wirklich all die chemischen Mixturen, bestehend aus so vielen Inhaltsstoffen, die wir nicht kennen, geschweige denn deren Namen aussprechen können? Angefangen bei Aluminiumchlorid in Deo bis hin zu Zinkoxid in Sonnencreme. Wer weiß denn wirklich, was es damit auf sich hat?

Ich möchte im Folgenden aufzeigen, dass für eine natürliche Körperpflege nicht viel nötig ist. Es bedarf nicht viel, um sauber zu sein und seinen Körper zu pflegen, und die Natur hat das eine oder andere kleine Hilfsmittel parat, sodass wir auch in der heutigen Welt unseren Körper pflegen können, ohne uns mit zusätzlichen Giften zu belasten.

Lange Zeit habe ich als Durchschnittsverbraucher herkömmliche Kosmetik verwendet. Für jedes Problemchen des Alltags gibt es in der Drogerie eine schnelle Lösung, ganz gleich, ob man trockene Hände hat oder sich auf die beste Weise gegen lästiges Schwitzen schützen will. Für mich war es ganz selbstverständlich, dass ich regelmäßig den einen oder anderen Drogeriemarkt besuche, im Vornherein nach Angeboten Ausschau haltend versteht sich, und mein Bad mit diversen Wundermitteln ausgestattet ist. Doch sind es wirklich „Wundermittel“? Pflegen die in den Fläschchen teuer erstandenen Lotionen wirklich? Preislich sind hier kaum Grenzen gesetzt. Es wird in der Werbung mit besten Inhaltsstoffen geworben: Enthält Sheabutter, mit Reiscreme angereichert, mit Jojobaöl oder auch Honig verfeinert. Das ist auch wirklich eine gute Sache, und daran gibt es ganz und gar nichts auzusetzen. Doch ist es eigentlich ganz schön gemein, dass die Produkte mit solchen Sachen beworben werden und das nur ein Bruchteil des eigentlich Inhalts ist. Die Werbung weiß genau, wie sie ihre Konsumenten überzeugen kann und mit den besten Werbetexten auf sich aufmerksam macht.

Ich möchte an dieser Stelle noch von einer anderen Erfahrung berichten, da es in der Vergangenheit nicht nur die Werbung ist, die mich vom Kauf eines besonderen Produktes überzeugt hat.
Als ich im Teenageralter war, fiel mir immer wieder auf, dass ich unangenehm viel schwitze. Da ich mit sämtlichen Deos aus der Drogerie nicht Abhilfe schaffen konnte, wagte ich den Ganz zu einem Dermatologen, und fragte, was es damit auf sich hat und ob man dagegen etwas machen könne. Die Ärztin untersuchte mich schnell und diagnostizierte aus der Ferne, dass bei mir übermäßig viele Schweißdrüsen vorhanden sein müssten. Sie gab mir ein Rezept mit einem Deo, das ich in der Apotheke für ungefähr 10 € (als Privatleistung) kaufen konnte. Überzeugt war ich damals, weil dieses Deo wirklich gut half und ich von nun an nicht mehr schwitzte. Ich musste mir darum also erstmal keine Gedanken mehr machen. An manchen Tagen, wenn ich etwas zu viel drauf tat, brannte es höllisch, doch das nahm ich in Kauf, denn wenigstens das Schwitzen war von nun an kein Problem mehr.
Jahrelang habe ich das mit Aluminium vollgestopfte, vom Arzt „verschriebene“ Deo benutzt. Als dann die ersten Gerüchte aufkamen, und es hieß, dass Aluminium krebserregend sein soll, warnte mich bereits eine gute Freudin und versuchte mich davon zu überzeugen, dass es sicherlich eine aluminiumfreie Variante gäbe, um mein Schwitz-Problem in den Griff zu bekommen. Da ich mein super tolles Deo schon seit bestimmt über 10 Jahren benutzte, lies ich mich nur schwer davon abbringen und war eigentlich davon überzeugt, dass ich ohne das Deo täglich mit einem nassen T-shirt zu kämpfen habe. Den Versuch auf das Deo zu verzichten, wagte ich dann jedoch irgendwann während einer Zeit, als ich Urlaub hatte und mir somit zumindest jegliche peinliche Situation umging. Als Alternative benutzte ich hierfür das Salbei-Deo von Weleda, welches ohne Aluminium und dazu auch ohne Duft-, Farb- und sonstige Zusatzstoffe auskommt. Und siehe da, von Anfang an – ich konnte kaum einen Unterschied feststellen. Dennoch fragte ich mich: ist denn wirklich nur das Aluminium ein schädlicher Inhaltstoff? Und warum habe ich eigentlich von der Ärztin solch eine Empfehlung bekommen?
Anfang 2016 entschied ich mich zunächst komplett auf herkömmliche Kosmetik zu verzichten. So verabschiedete sich kurzerhand sogar das naturkostmetische Weleda-Deo aus meinem Bad. Mittlerweile sehe ich es nicht mehr ganz so eng, doch achte bei allem, was ich verwende auf Nachhaltigkeit, die Inhaltsstoffe und mir ist es sehr wichtig, dass ich meinen Körper nicht mit unnötigen Toxinen belaste. Was muss das muss, aber man tut seinem Körper wirklich etwas Gutes, wenn man weitgehend vieles meidet.

Den Körper reinigen

Es ist natürlich wichtig, dass wir unsere Haut reinigen, von Schmutz und Bakterien befreien und dass auch abgestorbene Zellen nicht auf der Haut verbleiben. Doch was braucht man eigentlich dafür? Ich gebe hierfür nur eine kurze Antwort: Wasser. Und ein Handtuch, ja klar 😉

Es reicht einzig und allein den Körper mit Wasser zu waschen und jeder Zusatz ist wirklich überflüssig. Duschgel und andere Kosmetika greifen nur den Schutzfilm der Haut an. Sobald dieser Schutzfilm entfernt wird, werden wir anfällig von Bakterien von außen. Die Haut reguliert sich von ganz allein, sofern man sie nur lässt. Man kann praktisch sagen, man bringt die Haut völlig aus dem Gleichgewicht, sofern wir sie in irgendeiner Form einseifen. Außerdem sind herkömmliche Kosmetika durch gewisse Inhaltstoffe darauf ausgelegt, dass die Haut langfristig austrocknet, sodass wir auf der einen Seite noch zusätzlich fettige Cremes verwenden müssen und auch nicht mehr darauf verzichten können. So trainieren wir unsere Haut und machen uns abhängig von diversen Kosmetika. Um aus diesem Kreis auszutreten, dauert es anfangs ein wenig, jedoch wird man überrascht sein, wie schnell es dann doch gehen kann und wie gut sich die Haut anfühlt, wenn man den Versuch gewagt hat.

Die besten Erfolge habe ich im Übrigen sogar mit kaltem Wasser erzielt. Im Sommer habe ich Phasen, da dusche ich mich ausschließlich kalt. Und ich meine ganz kalt! Ein wunderbarer Nebeneffekt ist natürlich auch, dass das Immunsystem dadurch immens gestärkt wird. Und ich kann aus Erfahrung sagen: man ist danach wach! 🙂 Doch vor allem die Haut dankt es einem sehr und fühlt sich weich an, ohne jegliche Zusätze. In unseren Breitengraden ist es natürlich schwer, dass das ganze Jahr durchzuhalten, daher reicht es wohl aus, wenn man sich im kalten Winter zumindest lauwarm duscht, um seine Haut nicht zu sehr zu reizen.

Falls man seinem Körper zusätzlich was Gutes tun möchte, kann man sich mit einer Trockenbürste vor dem Duschen einmal abbürsten. Das bringt vor allem den Kreislauf in Schwung, entfernt aber auch alle Hautschüppchen und was sonst noch so auf der Haut lungert und regt zur Durchblutung an. Danach fällt einem das kalte Duschen gar nicht mehr schwer, da es den Körper ordentlich durchwärmt. Hierfür bürstet man –immer zum Herzen hin- von unten nach oben. Als am besten mit den Beinen anfangen und dann hin zu den Armen. Baut man dieses Ritual einmal wöchentlich in seine Routine mit ein, wird man schnell einen positiven Unterschied feststellen!

Will man die Haut und auch die Hautporen mal richtig tief reinigen, kann man auf z.B. Heilerde zurückgreifen, die man mit Wasser vermischt wie eine Art Maske auf die Haut, bzw. auf den gesamten Körper aufträgt. Die Erde wird sämtliche Gilftstoffe aus dem Körper herausfiltern und zudem die Haut mit wertvollen Mineralien versorgen. Sobald die Erde angetrocknet ist, kann sie abgespült werden. Am besten macht man das unter der Dusche und nimmt sich etwas Zeit dafür, da es ein wenig länger dauern kann, den Körper von den angetrockneten Erd-Resten zu befreien 🙂

Heilerde

Den Körper pflegen

Falls man entgegen aller Erwartungen dennoch mit trockener Haut zu kämpfen hat, stellt uns die Natur zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung, um dem entgegen zu wirken.

Gerade zu Beginn der Umstellung auf reine Naturhygiene, kann es sein, dass man das Gefühl hat, dass die Haut sehr trocken ist. Das ist normal und deutet einfach nur darauf hin, dass die Haut sich gerade umstellt. Hier heißt es: geduldig sein!
Auch kann es sein, dass man direkt nach dem Trockenbürsten, nach der Anwendung mit Heilerde oder auch, sofern man doch mal zu warm duscht, das Gefühl hat, dass die Haut ein wenig trocken ist. Man sollte zwar sparsam mit allen zusätzlichen „Hilfsmitteln“ umgehen, weil es natürlich verlockend ist, die Haut wieder zu „trainieren“. Dennoch braucht man hier eigentlich kein schlechtes Gewissen haben, weil alles, was in der Natur zu finden ist, dem Körper per se nicht schaden wird.

Kokosöl bietet sich hervorragend für die Körperpflege an. Man bekommt es mittlerweile nicht nur in Bio-Supermärkten, sondern auch in jeder Drogerie aber auch in gut sortierten herkömmlichen Einkaufsmärkten und es ist dabei gar nicht mal so teuer. Vorteil ist seine bei Zimmertemperatur feste Konsistenz, sodass es sich mit einer herkömmlichen Creme vergleichen lässt und man eine Art cremiges Gefühl hat. Kokosöl ist in jeder Hinsicht ein All-Arounder, das heißt man kann es für alles benutzen, was einem in den Sinn kommt! Auch wenn es ursprünglich ein Speiseöl ist, gibt es, aufgrund seiner hervorragenden Eigenschaften, zahlreiche Verwendungszwecke für Kokosöl im Badezimmer. Ein wirklicher Vorteil ist, dass es schnell in die Haut einzieht und Feuchtigkeit spendet und dadurch auch trockene Haut sehr gut pflegt. Die speziellen Fettsäuren im Kokosöl wirken antibakteriell und wundheilungsfördernd, es ist reich an Vitamin E und dazu hat Kokosöl einen Lichtschutzfaktor von 4. Man kann es also in erster Linie wie eine Körpercreme benutzen, die gleichzeitig eine Wundschutz- und auch Sonnencreme ist. Kokosöl eignet sich im Übrigen aber auch zum Rasieren – sofern man auf lästige kleine Häarchen verzichten will.
Wer unter der sogenannten Reibeisenhaut leidet, wird Kokosöl aufgrund der antibakteriellen und entzündungshemmenden Wirkung lieben! Wo alles andere versagt, schafft Kokosöl direkt Abhilfe.

Andere Öle wie z.B. Jojobaöl  oder auch Sesamöl bieten sich auch zur Körperpflege an. Hier muss man einfach seinen persönlichen Favoriten finden. Eine Möglichkeit für unterwegs ist es, sich eines der Öle oder sogar eine Mischung aus verschiedenen Ölen in bspw. ein kleines Sprühfläschchen abzufüllen. So hat man es jeder Zeit bereit.

Sheabutter ist eine Möglichkeit für die Haut zu pflegen, ist im Vergleich zu z.B. Kokosöl jedoch wesentlich preisintensiver und sollte daher eher sparsam verwendet werden. Sheabutter ist dennoch so reichhaltig und fettig, dass sie sich schwer verteilen lässt. Man findet sie in der Regel recht günstig im Online-Versand, sollte jedoch darauf achten, dass sie nicht raffiniert ist. Dann riecht sie im ersten Moment nicht ganz so angenehm, jedoch gewöhnt man sich sehr schnell an den eher natürlichen Geruch. Auch Sheabutter hat einen Lichtschutzfaktor von 4.

Warum wir schwitzen

Nachdem ich mich bisher fast nur auf die Reinigung und Pflege beschränkt habe, wird der eine oder andere nun denken – duschen und cremen schön und gut, aber ich möchte doch auch gut riechen und was tue ich gegen das Schwitzen?

Zu Beginn dieses Artikels habe ich bereits von meiner persönlichen Erfahrung mit Deos berichtet. Ich habe mich seither mit verschiedenen Ansätzen beschäftigt und wollte für mich einfach eine Erklärung haben und einfach wissen, warum man überhaupt schwitzt. Schwitzen ist ein viel tiefgründigeres, vielschichtigeres Thema als man annimmt. Noch dazu wird es zumeist leider in Gesprächen gemieden, weil es eher unangenehm erscheint, sich darüber auszutauschen.
Und natürlich, da gebe ich jedem Recht: es ist sehr einfach sich ein günstiges Deo zu kaufen und somit das lästige Schwitzen im Alltag zu vermeiden, als sich intensiv damit zu beschäftigen und der Sache auf den Grund zu gehen.

Doch kommen wir an dieser Stelle mal wirklich zu der Frage: warum schwitzen wir eigentlich?
Schwitzen erfolgt über die Haut, und bekanntermaßen vermehrt über die Achseln. Schwitzen ist zwar lästig, aber lebensnotwendig! Wir haben ca. 2 Millionen Schweißdrüsen in unserer Haut und diese regulieren die Körpertemperatur. Es bedeutet außerdem, dass der Körper auf gewisse Weise etwas nach außen abgeben will. Der Körper entgiftet u.a. über die Haut und alles, was raus muss, wird auf diesem Wege abtransportiert. Sofern wir also zu viele Umweltgifte aufnehmen, u.a. auch durch Kosmetika, werden Giftstoffe über die Schweiß abgegeben.
Die Frage ist daher eher: wie kann ich meinem Körper helfen all die Gilfte abzutransportieren und das Schwitzen zu vermeiden?

Es gibt einige Möglichkeiten, wie wir das Schwitzen ganzheitlich vermeiden können, ohne unsere Schweißdrüsen mit Aluminium oder sonstigen Zusatzstoffen vollzukleben.

Basische Ernährung ist hier das Stichwort. Eine gesunde Ernährung ist wieder grundlegend, und eben auch, um ein starkes Schwitzen zu vermeiden. Wenn wir uns basisch ernähren und eine Übersäuerung des Körpers vermeiden, schwitzen wir auch automatisch weniger. Sofern der körpereigene Säure-Basen-Haushalt sich im Gleichgewicht befindet, wird auch kein (oder weniger) saurer Schweiß mehr ausgeschieden. Akute Hilfe kann hier ein Säure-Basen-Pulver sein, welches zu den Nahrungsergänzungsmitteln gehört und dem Körper basische Mineralien liefert. Man bekommt es in der Apotheke oder auch mittlerweile in Drogerien. Ein Löffelchen täglich in ein Glas Wasser eingerührt bewirkt Wunder!

Basische Fußbäder oder auch – Vollbäder haben ebenfalls eine sehr positive Wirkung auf unseren Säure-Basen-Haushalt und überschüssige Säuren werden aus den Poren der Haut ausgeleitet. Bestenfalls sollte man mindestens 1x wöchentlich ein Basenbad nehmen, nach Möglichkeit kann man dies aber auch öfter tun – der Körper wird es einem danken, in jeder Hinsicht! Basisches Salz gibt es in Bio-Supermärkten oder auch in riesigen Packungen im Online-Versand. Für ein Fußbad reicht bspw. ein Teelöffel in einer großen Schüssel lauwarmem Wasser, somit ist das Basensalz sehr ergiebig!

Bewegung, Bewegung, Bewegung! Mit jeglicher Form der Bewegung, ganz gleich, ob es ein Spaziergang ist, oder ein schnellerer Lauf, Yoga oder eine Runde mit dem Rad – wenn der Körper in Bewegung bleibt, unterstützt es den Lymphfluss. Bei jeglicher Form der Muskelaktivität, werden die Lymphgefäße rhythmisch zusammengedrückt. Man muss es dabei natürlich nicht übertreiben, aber man wird schnell merken, dass bei regelmäßiger Bewegung, und vor allem, wenn wir dem Körper die Möglichkeit geben zu schwitzen, das Schwitzen im Alltag nachhaltig vermindert ist!
Auch ein regelmäßiger Saunagang, bei dem wir über den gesamten Körper alles einmal ordentlich ausschwitzen, hat eine sehr positive Wirkung. Es müssen nicht unbedingt 30 min bei 90° C sein, es reicht auch eine kurze Zeit bei relativ niedrigen Temperaturen, jedoch ist dies die ideale Möglichkeit für den Körper alles Überflüssige abzutransportieren.

Will man dennoch mit einem zusätzlichen Hilfsmittel dem Schweißgeruch entgegenwirken und auf Nummer Sicher gehen, bietet es sich an, ein Deo selbst herzustellen. Hierfür braucht man nicht wirklich viel, dennoch gibt es zahlreiche Möglichkeiten an verschiedenen Inhaltstoffen. Im Internet kursieren die verschiedensten Rezepte für selbstgemachte Deos. Ich habe verschiedenste Mixturen ausprobiert, bin aber eigentlich zu dem Entschluss gekommen, dass Kokosöl gemixt mit ein paar Tropfen verschiedener ätherischer Öle für mich die beste Wahl ist. (Wobei auch Kokosöl allein schon genügen würde!) Der Vorteil an Kokosöl ist, wie schon erwähnt, dass es antibakteriell ist. Somit wirkt es den Bakterien im Schweiß entgegen, welche eigentlich verantwortlich sind für den unangenehmen Geruch, sofern man dann einmal schwitzt. Kokosöl bringt dazu eine leicht exotische Note mit sich – da gibt es eigentlich nichts auzusetzen 🙂 Ätherisches Salbeiöl ist dabei eine wunderbare Ergänzung. Zum einen duftet es ganz wunderbar, zum anderen hemmt Salbei die Schweißproduktion. Mit zusätzlich z.B. Pfefferminzöl oder auch Zitronengrasöl duftet es ganz wunderbar. Der Variation sind hier jedoch keine Grenzen gesetzt.

Nachsatz: Desinfektionsmittel und übermäßiges Händewaschen

Zuletzt möchte ich noch ein paar Gedanken zur Verwendung von Desinfektionsmitteln schreiben. Es wird in der Werbung suggeriert, dass wir unsere Hände ordentlich mit Seife waschen müssen, um alle Bakterien zu beseitigen. Wer beruflich in einem Metier zu tun hat, wo man viel mit Menschen zusammen ist und es leicht passiert, dass Bakterien übertragen werden, wird sogar verstärkt darauf achten müssen. Und natürlich ist es so, dass man mit der Nutzung eines Desinfektionsmittels alle möglichen Bakterien auf bspw. den Händen vernichtet, aber auch wirklich alle – die Schlechten wie die Guten. Man zerstört damit jegliches Gleichgewicht der Haut, man entfernt restlos den Schutzfilm und lässt alle möglichen künstlichen, giftigen Inhaltsstoffe in seinen Körper eindringen. Wir machen durch die Verwendung von Desinfektionsmitteln unsere Haut nur anfälliger für neue Keime, weil jeglicher natürlicher Schutzfilm verloren geht. Wenn man es nur oft genug benutzt wird man sehen, dass die Haut davon sehr, sehr trocken wird. Anschließend cremen wir nach und befinden uns schon wieder in einem Kreislauf.

Ich möchte an dieser Stelle keine Empfehlung geben, noch dazu aufrufen, nun ganz und gar auf Desinfektionsmittel zu verzichten. Jedoch möchte ich dazu inspirieren das Konzept der Desinfektion noch einmal zu überdenken. Mittlerweile gibt so viele Möglichkeiten seine Haut zu desinfizieren – ganz klassisch, aber auch durch Feuchttücher, oder auch durch ein Gel in kleinen Fläschchen für unterwegs – braucht man das alles wirklich?

Natürliche Körperpflege kann so einfach sein

Wenn man einmal den Versuch wagt und sich nicht von der Werbung oder gut gemeinten Ratschlägen leiten lässt, wird man schnell positiv überrascht sein. Natürlich bleibt es jedem offen, seinen eigenen Weg zu finden. Wer jedoch seinem Körper etwas Gutes tun will und sich den Stress im Badezimmer mit sämtlichen Lotionen oder Cremes oder Seifen nicht geben möchte, der wird auf natürliche Weise eine Möglichkeit finden, seinen Körper ganzheitlich zu reinigen und zu pflegen, ganz günstig und ohne viel Aufwand.

Natürliche Körperpflege

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.